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- Unternehmensbefragung 2023: Studie zur Bedeutung des Sportsponsorings und sportbezogener Werbung in deutschen Unternehmen
- Die Aktion der Woche
- Wie viele Personen in Deutschland nehmen an Glücksspielen teil?
- Wie werden Manipulationen geahndet?
- Fragen und Antworten
- Ausgewählte Publikationen im Kontext des SSK
Seit dem Jahr 2000 hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt (+ 136 %): Von knapp 27 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf nunmehr 63,5 Milliarden im Jahr 2023. Im Jahr 2023 verloren Glücksspielende auf dem legalen Glücksspielmarkt 14,4 Milliarden Euro. 34 % entfallen hierbei auf Glücksspielautomaten in Gastronomie und Spielhallen und 31 % auf Lotterien des Deutschen Lotto- und Totoblocks. Sportwetten haben mit einem Nettoverlust von 2 Milliarden Euro ebenfalls noch einen Anteil von über 14 %.
Unternehmensbefragung 2023: Studie zur Bedeutung des Sportsponsorings und sportbezogener Werbung in deutschen Unternehmen
Mit dem Glücksspielsurvey soll ein Beitrag geleistet werden, die epidemiologischen Erkenntnisse über die Glücksspielteilnahme und -probleme der bundesdeutschen Bevölkerung weiter zu verbessern. Die hier dargestellten Daten sind dem aktuellen Bericht des Glücksspielsurveys (Tabelle 7) entnommen. 6,9 % der 18- bis 70-jährigen Männer und 4,1 % der Frauen erfüllen die Kriterien eines riskanten Spielverhaltens. Hochgerechnet sind dies knapp 3,1 Millionen Personen. 3,2 % der Männer und 1,0 % der Frauen erfüllen die Diagnosekriterien einer „Störung durch Glücksspielen“.
Wie häufig ist eine Glücksspielstörung?
Somit sind etwa 3/4 der hiervon betroffenen Personen Männer. Der Bevölkerungsanteil mit einer leichten Störung liegt bei 0,9 %, der mit einer mittelgradigen Störung bei 0,6 % und der mit einer schweren Störung bei 0,6 % (siehe Glücksspielsurvey, Tabelle 7). Der Schweregrad der Störung kann auch Auswirkungen auf den durchschnittlichen monatlichen Einsatz für Glücksspiele haben. Laut Angaben des Glücksspielatlas 2023 leiden fast alle Personen mit einer Störung durch Glücksspielen früher oder später in ihrem Leben auch an einer anderen psychischen Störung. Am häufigsten werden depressive Erkrankungen, Angsterkrankungen oder substanzbezogene Störungen (insbesondere Nikotinabhängigkeit) berichtet. Ob mit sechs Kreuzen beim Lotto, der Wette auf ein bestimmtes Pferd oder einem hohen Einsatz beim Poker – viele Menschen hoffen durch Glücksspiel auf den großen Gewinn. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, die sechs Richtigen zu tippen, sehr klein ist, gewinnt einer immer: der Staat.
Die Aktion der Woche
Betreuungen aufgrund der Glücksspielproblematik an allen Behandlungen bzw. Betreuungen, für die eine Hauptdiagnose vorliegt, dargestellt. Ein Vorteil des Heranziehens der prozentualen Anteile ist, dass Verteilungen aufgrund der großen Fallzahlen weniger anfällig gegenüber geringfügigen Veränderungen der Grundgesamtheit (das heißt, Anzahl und Zusammensetzung der teilnehmenden Einrichtungen) sind. Die DSHS umfasst Informationen auf zwei Ebenen: Zum einen auf der Einrichtungsebene, wo primär strukturelle Merkmale und umgesetzte Angebote der Suchthilfeeinrichtungen erfasst werden. Zum anderen auf Ebene der durchgeführten Betreuungen / Behandlungen mit Informationen zur dort betreuten / behandelten Klientel (soziodemographische und suchtbezogene Aspekte, betreuungs- / behandlungsspezifische Merkmale).
Wie sieht es bei Minderjährigen aus?
Bei den hier dargestellten Daten handelt es sich jeweils um Zugänge an Betreuungen in der ambulanten Suchthilfe bzw. beendete Behandlungen in der stationäre Suchthilfe, für die eine Hauptdiagnose vorlag. Die Daten der einzelnen Jahre sowie eine detaillierte Erläuterung ihrer Erhebung sind unter verfügbar. Der Anteil der Betreuungen in ambulanten Suchthilfeeinrichtungen, die auf eine Problematik durch pathologisches Spielen zurückgehen, lag im Jahr 2024 bei 3,4 %, in stationären Einrichtungen bei 1,5 %. Männer sind etwa neun Mal häufiger betroffen als Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahmen die öffentlichen Kassen im Jahr 2023 rund 2,48 Milliarden Euro Steuern aus Lotto, Sportwetten, Online-Poker und anderen Glücksspielen ein.
- Beliebteste Nebenwette: Anzahl der Tore (Over/Under)
- Durchschnittliche Anzahl von Wetten pro Spieltag der Bundesliga: über 500.000
- Wettquoten für Außenseiter im DFB-Pokal: oft über 6.00
- Handicap-Wetten gewinnen stetig an Beliebtheit (ca. 15% Marktanteil)
Das waren 3,6 % weniger als ein Jahr zuvor und der erste Rückgang nach zuletzt stetig steigenden Einnahmen. Im Zehnjahresvergleich lagen die staatlichen Einnahmen aus Glücksspiel im Jahr 2023 um 51,5 % höher als im Jahr 2013 mit 1,64 Milliarden Euro.
| Jahr | Umsatz (in Mrd. €) | Wachstum zum Vorjahr | Anzahl lizenzierter Anbieter |
|---|---|---|---|
| 2022 | 7,4 | +15 % | 18 |
| 2023 | 8,9 | +20 % | 26 |
| 2024 | 10,5 | +18 % | 32 |
| 2025 (proj.) | 12,1 | +15 % | 38 |
Mehr Einnahmen durch Lotteriesteuer: +5,8 % gegenüber Vorjahr Ertragreichste staatliche Einnahmequelle beim Glücksspiel war im Jahr 2023 die Lotteriesteuer mit rund 1,77 Milliarden Euro und einem Anteil von 71 % an den Steuereinahmen aus Glücksspiel insgesamt. Damit stiegen im Vergleich zum Jahr 2022 die staatlichen Einnahmen aus der Lotteriesteuer um 5,8 %, im Zehnjahresvergleich um 22,3 %.
- Marktvolumen für Sportwetten in Deutschland 2025: ca. 12,4 Mrd. Euro Umsatz
- Online-Anteil am Gesamtmarkt: geschätzte 85%
- Anzahl der staatlich lizenzierten Anbieter: 28 (Stand Q4 2025)
- Steueraufkommen aus Sportwetten 2024: rund 680 Mio. Euro
Weniger Steuereinnahmen als im Vorjahr durch Sportwetten (-5,2 %), virtuelles Automatenspiel (-38,5 %) und Online-Poker (-7,5 %) Die steuerlichen Einnahmen aus Sportwetten gingen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,2 % auf 409 Millionen Euro zurück. Allerdings waren sie damit mehr als doppelt so hoch (+116,8 %) wie zehn Jahre zuvor. Im Jahr 2013 erzielte der Staat mit der seit dem 1.
- Quote für Problemspieler unter aktiven Wettern: geschätzte 2-3%
- Nutzung von Sperrsystemen wie OASIS: über 300.000 Einträge
- Ausgaben für Werbung und Marketing der Anbieter 2024: ca. 400 Mio. Euro
- Anteil der Mobilnutzung für Wetten: über 70%
Juli 2012 geltenden Sportwettsteuer Einnahmen in Höhe von 189 Millionen Euro. Den deutlichsten Rückgang der Steuereinnahmen gegenüber dem Vorjahr gab es im Jahr 2023 bei der virtuellen Automatensteuer (-38,5 %). Rund 264 Millionen Euro nahmen die öffentlichen Kassen 2023 durch die virtuelle Automatensteuer ein.
- Prognostiziertes Marktwachstum bis 2030: durchschnittlich 4% p.a.
- Trend zu Mikrowetten und Kombi-Tipps mit vielen Auswahlen
- Zunehmende Regulierung von Werbung, besonders im TV
- Entwicklung von KI-gestützten Tipp-Assistenten durch Anbieter
Im Jahr 2022 waren es noch 430 Millionen Euro.
Wie viele Personen in Deutschland nehmen an Glücksspielen teil?
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ist eine staatliche Aufsichtsbehörde, die den Online-Glücksspielmarkt in Deutschland reguliert. Sie wurde im Zuge des Glücksspielstaatsvertrages 2021 gegründet. Dabei werden länderübergreifend Glücksspielangebote im Internet geprüft, Genehmigungen erteilt und dafür gesorgt, dass die erlaubten Glücksspielangebote den Spieler- sowie Jugendschutz bewahren. Des Weiteren bekämpft die GGL illegales Glücksspiel und Werbung dafür. In dem jährlich erscheinenden Tätigkeitsbericht der GGL wird das grundlegende Vorgehen, sowie Maßnahmen und Erfolge der Behörde erläutert. Die Steuereinnahmen aus Online-Poker gingen im Vorjahresvergleich um 7,5 % zurück: Von 33 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 30 Millionen Euro im Jahr 2023. Virtuelles Automatenspiel und Online-Poker werden seit dem 1. Juli 2021 besteuert, damals trat der Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland in Kraft. Das Lotterierecht in Deutschland – und damit auch die Rennwett- und Lotteriesteuer – ist Ländersache.
Wie werden Manipulationen geahndet?
So lag der Anteil der Männer in stationären Rehabilitationseinrichtungen im Jahr 2024 bei 90 %. In ambulanten Einrichtungen lag der Anteil mit 89 % nur knapp darunter. Laut Glücksspielsurvey 2025 erfüllten insgesamt 5,5 % bzw. 2,2 % der erwachsenen Personen in Deutschland die Kriterien für ein riskantes Spielverhalten bzw. einer Störung durch Glücksspielen.
Welche Glücksspiele werden gespielt?
Dies entspricht hochgerechnet etwa 4,4 Mio. Menschen (die Diagnosekriterien finden sich zum Beispiel im aktuellen Glücksspielatlas, S. 67). Die Abbildung unten zeigt diese Werte getrennt für Männer und Frauen im Jahr 2025 als die Zahlen zuletzt erhoben wurden. „Männer“) können Sie einzelne Balken aus- und wieder einblenden. Das heißt, die Einnahmen stehen den Bundesländern zu. Den größten Anteil an den Einnahmen hatte 2023 mit 22 % das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen (535 Millionen Euro). Darauf folgte Bayern mit 14 % (350 Millionen Euro) sowie Baden-Württemberg mit 12 % (300 Millionen Euro).
Fragen und Antworten
Darüber hinaus ist eine Glücksspielsucht oftmals mit erheblichen negativen Auswirkungen auf das soziale Umfeld des Betroffenen verbunden. Auf den Familienkreis, Freunde oder das weitere soziale Umfeld kann dies körperliche wie psychische Folgen aber auch finanzielle Auswirkungen sowie Folgen auf der Beziehungsebene haben. Die Umsätze auf dem Glücksspielmarkt kannten zwischen dem Jahr 2000 und 2018 nur einen Trend: aufwärts (+ 70,0 %). Einer gewissen Stagnation über wenige Jahre folgte coronabedingt im Jahr 2020 ein kleiner Einbruch (- 10,0 % im Vergleich zu 2019), wobei schon 2021 das Niveau von 2019 wieder übertroffen wurde. Seither sind die Umsätze nochmal deutlich angestiegen.
Wie häufig werden Glücksspiele gespielt?
Die Spielverluste der Glücksspielenden auf dem legalen Glücksspielmarkt betrugen laut der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) im Jahr 2024 insgesamt 14,4 Milliarden Euro. Die Abbildung unten zeigt die Entwicklung des Umsatzes des legalen Glücksspielmarktes in Deutschland zwischen 2000 und 2023 sowie die Nettospielverluste der Glücksspielenden im Jahr 2024. Die hier verwendeten Zahlen zum Umsatz sind dem jährlich erscheinenden "Jahrbuch Sucht" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. Das aktuelle Kapitel zum Thema Glücksspiel kann hier abgerufen werden. Als Datenquellen zur Berechnung des Gesamtumsatzes aus legalem Glücksspiel dienen Daten der Archiv- und Informationsstelle der deutschen Lotto- und Toto-Unternehmen, des Instituts für Wirtschaftsforschung sowie der Gemeinsamen Geschäftsstelle Glücksspiel. Weitere Ergebnisse und methodische Hinweise finden sich auf der Themenseite "Steuereinnahmen" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Basisdaten und lange Zeitreihen können über die Tabellen 71211 in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden. Auf Grundlage eines Screenings glücksspielbezogener Probleme weisen 2,2 % (rund 1,23 Mio. Personen; 95 %-Konfidenzintervall: 1,9 % bis 2,5 %) der bundesdeutschen Bevölkerung im Alter von 18 bis 70 Jahren (Männer: 3,2 %, Frauen: 1,0 %) nach den Kriterien des „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5)“ eine „Glücksspielstörung“ auf (2023: 2,4 %). Bei 0,9 % ist eine leichte Störung (4 oder 5 erfüllte DSM-5-Kriterien), bei 0,6 % eine mittlere Störung (6 oder 7 erfüllte Kriterien) und bei weiteren 0,6 % eine schwere Störung (8 oder 9 erfüllte Kriterien) feststellbar. Weitere 5,5 % zeigen ein riskantes (mit ein, zwei oder drei erfüllten Kriterien) Glücksspielverhalten.
Ausgewählte Publikationen im Kontext des SSK
Zentraler Bestandteil des Berichtes bet live wetten ergebnisse ist die Analyse des deutschen Glücksspielmarktes. Die hier dargestellten Daten zu den Nettospielverlusten sind dem aktuellen Tätigkeitsbericht (Tabelle 1) entnommen. Im Jahr 2023 betrug der Umsatz des legalen Glücksspielmarkts in Deutschland circa 63,5 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Zuwachs um gut 19,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Der größte Zuwachs zeichnet sich bei virtuellen Automatenspiel/ Online-Poker ab, deren Legalisierung im Juli 2021 erfolgte.
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