So lag der Anteil der Männer in stationären Rehabilitationseinrichtungen im Jahr 2024 bei 90 %. In ambulanten Einrichtungen lag der Anteil mit 89 % nur knapp darunter. Laut Glücksspielsurvey 2025 erfüllten insgesamt 5,5 % bzw.

Zu welchen gesundheitlichen Folgeschäden kann Glücksspiel führen?

Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 430 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Hochgerechnet etwa 1,3 Millionen Erwachsene in Deutschland leiden unter einer Störung durch Glücksspielen. Hochgerechnet gut 1,3 Millionen Menschen erfüllen die Diagnosekriterien einer glücksspielbezogenen Störung, weitere 3,1 Millionen Menschen weisen Anzeichen für ein problematisches Glücksspielverhalten auf.

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Knapp 36 % der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den vergangenen 12 Monaten mindestens ein Glücksspiel gespielt, Männer (40,4 %) häufiger als Frauen (32,4 %). Bei knapp über 3 % der suchttherapeutischen Behandlungspisoden in der ambulanten Suchthilfe steht eine Problematik des pathologischen Spielens im Vordergrund. "Glücksspielsucht kann Existenzen in kürzester Zeit zerstören. Die Mechanismen – im Wettbüro, am Automaten oder online – sind gezielt darauf ausgelegt, Spielende zu binden, Verluste zu verschleiern und immer weiterzuspielen. Neurowissenschaftlich ist gut belegt, dass Glücksspiel das Belohnungssystem stark aktiviert und eine Dynamik erzeugt, die viele Betroffene nicht mehr allein stoppen können.

Sportwetten beliebt, Umsätze sinken im Lotterie-Bereich

Besonders Online-Angebote mit schnellen Spielrunden und permanenter Verfügbarkeit erhöhen dieses Risiko erheblich. Deshalb müssen wir früher eingreifen, Risiken klar benennen und Betroffenen rechtzeitig Hilfe anbieten – bevor aus riskantem Spiel der soziale und wirtschaftliche Absturz wird." 36,4 % der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den letzten 12 Monaten an einem Glücksspiel teilgenommen – Männer in größerem Maße als Frauen. Unter den 16- und 17-Jährigen, für die Glücksspiele gesetzlich nicht erlaubt sind, geben immerhin 11,6 % an, in den letzten 12 Monaten daran teilgenommen zu haben. Die Abbildung unten zeigt, wie viel Prozent der Befragten angaben, an Glücksspielen teilgenommen zu haben, und wie sich die Teilnahme auf die verschiedenen Zugangswege zum Glücksspiel verteilt. ℹ Hinweise zu den Abbildungen Am oberen Rand der Abbildung können Sie sich mittels der Buttons durch verschiedene Ansichten (z.B. 2,2 % der erwachsenen Personen in Deutschland die Kriterien für ein riskantes Spielverhalten bzw.

WM 2026 Tickets und Tourismus: Der Run auf die Stadien

Bei den hier dargestellten Daten handelt es sich jeweils um Zugänge an Betreuungen in der ambulanten Suchthilfe bzw. beendete Behandlungen in der stationäre Suchthilfe, für die eine Hauptdiagnose vorlag. Die Daten der einzelnen Jahre sowie eine detaillierte Erläuterung ihrer Erhebung sind unter verfügbar. Der Anteil der Betreuungen in ambulanten Suchthilfeeinrichtungen, die auf eine Problematik durch pathologisches Spielen zurückgehen, lag im Jahr 2024 bei 3,4 %, in stationären Einrichtungen bei 1,5 %. Männer sind etwa neun Mal häufiger betroffen als Frauen. einer Störung durch Glücksspielen. Dies entspricht hochgerechnet etwa 4,4 Mio.

  • Investitionen in Werbung und Marketing werden zunehmend digital und datengetrieben
  • Affiliate-Marketing bleibt wichtiger Akquisitionskanal, unterliegt strengeren Compliance-Regeln
  • Bonusangebote und Promotionen werden zielgerichteter und personalisierter
  • Customer Acquisition Cost (CAC) steigt aufgrund des regulierten Wettbewerbs

Menschen (die Diagnosekriterien finden sich zum Beispiel im aktuellen Glücksspielatlas, S. 67).

  • Anteil von In-Play/Live-Wetten am Gesamtumsatz steigt auf 55%
  • Beliebte Live-Wettmärkte: nächster Torschütze, Gesamtzahl an Ecken, Spielerstatistiken
  • Kürzere Settling-Zeiten und verbesserte Live-Streaming-Integration treiben Nachfrage
  • Technologie für Cash-Out-Funktionen wird immer ausgefeilter

Die Abbildung unten zeigt diese Werte getrennt für Männer und Frauen im Jahr 2025 als die Zahlen zuletzt erhoben wurden.

Özdemir: "Umsatz liegt bei 7,7 Milliarden Euro"

Der Markt muss viel ambitionierter reguliert werden. Plumpe Verbote bringen nicht viel, durch sie entstand in Deutschland ein unregulierter Online-Schwarzmarkt. Und die Finanzierung von Sport an sich gehört endlich geändert. In einem System, wo mehr Geld bessere Spieler:innen und damit mehr Erfolg bringt und alle Klubs nach oben streben, sind sie bereit, Geld aus jeder erdenklichen Quelle anzunehmen. Längst sind das Summen, die nur unethische Konzerne bereitstellen können.

Wie wird SAP Geld verdienen?

Gesellschaftliche Schäden finanzieren dieses Spiel und die Villen seiner Helden, in dem Fall zahlen Süchtige und Prekäre. Solange wir keine andere Wettbewerbsstruktur und eine gesellschaftlich gesteuerte Finanzierung statt Profitmaximierung schaffen, ist die Ausbeutung nicht zu besiegen. Immerhin, mittlerweile gibt es auch hierzulande eine Lobby gegen Sportwettenwerbung: Durch Fan-Organisationen wie „Unsere Kurve“ oder das neu gegründete Bündnis gegen Sportwettenwerbung. Um zumindest der unheiligen Symbiose ein Ende zu setzen. Nur noch 430 – dann sind wir 50.000 Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen.

Hendrik Streeck, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen

Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. „Männer“) können Sie einzelne Balken aus- und wieder einblenden.

Spielergruppe Monatl. Umsatz (€) Anteil an Spielern
Gelegenheitsspieler < 50 65%
Regelmäßige Spieler 50 - 300 30%
Hochvolumen-Spieler > 300 5%

Mit dem Glücksspielsurvey soll ein Beitrag geleistet werden, die epidemiologischen Erkenntnisse über die Glücksspielteilnahme und -probleme der bundesdeutschen Bevölkerung weiter zu verbessern.

Muss ich das Sportwetten Startguthaben versteuern?

Männer nehmen im Vergleich zu Frauen fast fünfmal so häufig an dieser Spielform teil. Im Jahr 2023 setzten 6,4 % der Männer und 1,3 % der Frauen Geld bei Sportwetten ein (siehe Glücksspielsurvey 2025, Tabelle 5). Aktuell nehmen 16,6 % der erwachsenen Allgemeinbevölkerung an ausschließlich stationären Glücksspielen teil. Das sind mehr als an ausschließlich online zugänglichen Glücksspielen (10,8 %). In den vergangenen Jahren ist aber ein stärkerer Anstieg für online zugängliche Glücksspiele zu beobachten.

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3,4 % der ambulanten Betreuungen mit einer Suchtproblematik gehen auf pathologisches Spielen als Hauptdiagnose zurück. Knapp 90 % der behandelten Personen sind männlich. Dies ergibt sich aus den Ergebnissen der Deutschen Suchthilfestatistik. ℹ Hinweis zur Abbildung Durch Klicken auf die Beschreibungen in den Grafik-Legenden (z.B. „Ambulant“) können Sie einzelne Linien aus- und wieder einblenden.

Podcast „Lass dir nix gefallen“

Die Deutsche Suchthilfestatistik (DSHS) erfasst deutschlandweit Beratungs- und Behandlungsvorgänge in ambulanten wie (teil-)stationären Einrichtungen der Suchthilfe. Die Statistik wird jährlich erhoben und veröffentlicht, wobei Suchthilfeeinrichtungen grundsätzlich nicht zur Teilnahme verpflichtet sind. Dennoch beteiligt sich die Mehrheit der ambulanten Suchthilfeeinrichtungen (Datenjahr 2024: 77 %) sowie gut die Hälfte der stationären Rehabilitationseinrichtungen (Datenjahr 2024: 54 %) an der Erhebung. Da die Zusammensetzung der datenliefernden Einrichtungen von Jahr zu Jahr leicht variiert (offene Kohorte) lassen sich absolute Fallzahlen nur begrenzt interpretieren. Stattdessen wird hier der prozentuale Anteil der Behandlungen bzw. Die hier dargestellten Daten sind dem aktuellen Bericht des Glücksspielsurveys (Tabelle 7) entnommen. 6,9 % der 18- bis 70-jährigen Männer und 4,1 % der Frauen erfüllen die Kriterien eines riskanten Spielverhaltens. Hochgerechnet sind dies knapp 3,1 Millionen Personen.

Wettart Umsatzanteil Beispiel
Einzelwette (Pre-Match) 45% Sieg, Tore, Handicap
Live-Wetten (In-Play) 35% Während des Spiels
Kombi-/Systemwetten 15% Mehrere Spiele kombiniert
Spezialwetten 5% z.B. nächster Torschütze

3,2 % der Männer und 1,0 % der Frauen erfüllen die Diagnosekriterien einer „Störung durch Glücksspielen“.

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Durch Klicken auf die Beschreibungen in den Grafik-Legenden (z.B. „Männer“) können Sie zudem einzelne Linien ein- oder ausblenden. Der Glücksspielsurvey soll dazu beitragen, bessere epidemiologische Erkenntnisse über Glücksspielteilnahme und probleme der bundesdeutschen Bevölkerung zu erhalten. Auf der Grundlage solcher Daten können Maßnahmen des Spieler- und Jugendschutzes evaluiert und gegebenenfalls verbessert werden. Die Erhebung erfolgt seit 2007 alle zwei Jahre mithilfe einer kombinierten Telefon- und Onlinebefragung.

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Die Grundgesamtheit der Studie ist die deutschsprachige Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren. Die letzte Befragung stammt aus dem Jahr 2025. Da für die Erhebung im Jahr 2021 die Methodik grundlegend überarbeitet wurde, sind Vergleiche nur seit dieser Erhebungswelle des Glücksspielsurveys sinnvoll. Ergebnisse aus früheren Erhebungen werden daher nicht dargestellt. Die hier dargestellten Daten sind dem Glücksspielsurvey 2025 (Abbildung 1 und 2) entnommen.

Erfahrungen über Deutsche Sportwetten Anbieter

Die Corona-Pandemie hat auch im Glücksspiel ihre Spuren hinterlassen. Durch die pandemiebedingten Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 mussten stationäre Spielstätten schließen und Wetten auf Sportergebnisse waren in dieser Form nur eingeschränkt möglich. Seitdem ist bet sportwetten bonus code die Zahl derer, die in den letzten 12 Monaten an mindestens einem Glücksspiel teilgenommen haben, von knapp 30 % im Jahr 2021 auf 36,4 % im Jahr 2025 gestiegen. Männer (40,4 %) sind affiner für Glücksspiele als Frauen (32,4 %). Besonders deutlich wird der Geschlechtsunterschied bei den Sportwetten. Somit sind etwa 3/4 der hiervon betroffenen Personen Männer. Der Bevölkerungsanteil mit einer leichten Störung liegt bei 0,9 %, der mit einer mittelgradigen Störung bei 0,6 % und der mit einer schweren Störung bei 0,6 % (siehe Glücksspielsurvey, Tabelle 7).

ARD: Tipico-Werbung gehört zum DFL-Paket

Betreuungen aufgrund der Glücksspielproblematik an allen Behandlungen bzw. Betreuungen, für die eine Hauptdiagnose vorliegt, dargestellt. Ein Vorteil des Heranziehens der prozentualen Anteile ist, dass Verteilungen aufgrund der großen Fallzahlen weniger anfällig gegenüber geringfügigen Veränderungen der Grundgesamtheit (das heißt, Anzahl und Zusammensetzung der teilnehmenden Einrichtungen) sind. Die DSHS umfasst Informationen auf zwei Ebenen: Zum einen auf der Einrichtungsebene, wo primär strukturelle Merkmale und umgesetzte Angebote der Suchthilfeeinrichtungen erfasst werden. Zum anderen auf Ebene der durchgeführten Betreuungen / Behandlungen mit Informationen zur dort betreuten / behandelten Klientel (soziodemographische und suchtbezogene Aspekte, betreuungs- / behandlungsspezifische Merkmale). Der Schweregrad der Störung kann auch Auswirkungen auf den durchschnittlichen monatlichen Einsatz für Glücksspiele haben. Laut Angaben des Glücksspielatlas 2023 leiden fast alle Personen mit einer Störung durch Glücksspielen früher oder später in ihrem Leben auch an einer anderen psychischen Störung.

  • Steueraufkommen aus Sportwetten für den deutschen Fiskus 2026: ca. 800 Mio. Euro
  • Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) bildet weiterhin rechtlichen Rahmen
  • Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) überwacht Einhaltung der Regularien
  • Strikte Werbebeschränkungen beeinflussen Marketingbudgets der Anbieter

*Der Einfachheit halber wird im gesamten Text die männliche Form verwendet; die weibliche Form ist selbstverständlich eingeschlossen.