Januar 2019 in Kraft getretenen „Geldspielgesetz“ wurden die steuerlichen Regelungen für Wettanbieter in der Schweiz auf die erzielten Gewinne erhoben.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Online Poker in Deutschland

Die Buchmacher geben diese Steuer nämlich in dieser Form an die Tipper weiter. Wird wie in der Schweiz die Besteuerung mithilfe der Steuererklärung für Wettgewinne vorgenommen, hat die Besteuerung hingegen keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Tipper. Bleibt nur noch die Frage offen, warum überhaupt eine Steuer auf Online Sportwetten in Deutschland, der Schweiz oder Österreich erhoben wird. Wer sich in den Medien umhört, wird dort immer wieder die gleichen Erklärungsversuche hören. Ganz oben auf der Liste befindet sich fast schon traditionell das Lieblingsargument der Spielsuchtbekämpfung, da ein Teil cas bestes automatenspiel casino der Steuereinnahmen in Präventionsprogramme investiert werden könne.

Behörde will illegalen Anbietern den Stecker ziehen

Auch das Argument der Steuergerechtigkeit fällt immer wieder einmal. Bevor wir Ihnen die Frage, wie die Wettsteuer in Deutschland berechnet wird, beantworten, möchten wir kurz auf die hierzulande geltende Rechtslage eingehen. In Deutschland wurden die Glücksspiel- sowie Wettregelungen mit Inkrafttreten des neuen deutschen Glücksspielstaatsvertrages im Sommer 2021 vollumfänglich reformiert. Diese Reformierung hatte zur Folge, dass auch das Rennwett- und Lotteriegesetz (RennwLottG) geändert werden musste. In diesem Gesetz wird nämlich die Besteuerung von Sportwetten jeglicher Art, wie beispielsweise Tennis Sportwetten oder Basketball Wetten, behandelt.

Grenze zum Berufsspieler fließend

Zusammenfassend steht dort nun beschrieben, dass: Diese Regelung gilt seit dem 01. Juli 2021, da an diesem Tag auch der neue Glücksspielstaatsvertrag bundesweit in Kraft trat. Betroffen sind von dieser Gesetzesänderung sämtliche von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) in Halle an der Saale mit einer Erlaubnis ausgestatteten Online Sportwettenanbieter. Die Steuerhöhe und Berechnungsgrundlage fällt darüber hinaus auch bei stationär abgeschlossenen Wetten an. Des Weiteren wird im RennwLottG geregelt, dass die Steuereinnahmen an die Bundesländer fließen. Insgesamt betrachtet ist die Schweizer Regelung der Wettsteuer ein wenig komplexer, als dies in Deutschland und Österreich der Fall ist.

  • Verbot von unerlaubtem Glücksspiel nach §284 StGB (unerlaubte Veranstaltung eines Glücksspiels)
  • Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) regelt die Zulässigkeit von Poker
  • Landesrechtliche Sonderregelungen für Spielbank-Konzessionen
  • Rechtliche Grauzone für private Pokerturniere ohne Hausvorteil

Schweizer Spielern ist es beispielsweise nicht per Gesetz verboten, bei einem illegalen Wettanbieter Tippscheine abzugeben.

Auch Pokerspiel am echten Tisch im Casino kann steuerpflichtig sein

Die in Österreich geltenden Wettsteuergesetze sind weitestgehend identisch mit den in Deutschland geltenden. Es gelten also ebenfalls folgende Eckpunkte: Einen Unterschied gibt es jedoch, denn die Steuereinnahmen bleiben nicht wie in Deutschland bei den Ländern, sondern gehen an das österreichische Finanzamt, sprich den Bund. Einen völlig anderen Weg bei der Wettsteuer als Deutschland und Österreich hat die Schweiz eingeschlagen. Während die steuerliche Behandlung von Wettgewinnen AT und DE nicht existent ist, sondern die Steuern auf die Einsätze erhoben werden, verhält es sich im Falle der Schweiz genau umgekehrt. In dem am 01. Im Gewinnfall unterliegen diese Gelder jedoch der Verrechnungssteuer. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Regeln zur Besteuerung von Wettgewinnen in der Schweiz: Die Online-Wetten Steuerpflicht Schweiz macht also keinen Unterschied zwischen gewöhnlichem Einkommen oder Wettgewinn.

Der Glücksspielstaatsvertrag von 2021/2022

Auch muss man sich wundern, wie sorglos für „private“ Spielrunden in sozialen Netzwerken wie z.B. facebook geworben wird. RA Axel Mittig RAe Mittig Thalmann Stoll Grindelallee 20 20146 Hamburg 040/42 918 408 mittig (at) grindelallee20.de In den vergangenen Jahren wurden in vielen Ländern Europas die bisher geltenden Glücksspielgesetze einschließlich der damit verbundenen Wettsteuern reformiert, modernisiert oder gar vollumfänglich neu erlassen. Prominenteste Beispiele hierfür sind Deutschland mit dem Glücksspielstaatsvertrag von 2021 sowie die Schweiz mit dem Geldspielgesetz von 2019. Wir möchten, dass unsere Leser immer auf dem neuesten Stand der Gesetzeslage sind.

Sportwettunternehmen begrüßen neue Behörde

Deshalb haben wir Ihnen diesen Ratgeber zum Thema Wettsteuer bzw. Glücksspielgewinne versteuern in DE, AT und CH erstellt. Die Wettsteuer im Allgemeinen ist eine Steuerabgabe wie jede andere auch. Vergleichbar ist sie beispielsweise mit der Mehrwertsteuer. Sie wird in einem Prozentsatz angegeben und genau wie im Falle der Mehrwertsteuer wird dieser Prozentsatz auf einen bestimmten Betrag angewendet.

Glücksspiel: Ein riesiger Markt in der Grauzone

Das daraus entstandene Ergebnis entspricht der Höhe der Steuer. Was die Wettsteuer ist und wie sie in der Praxis aussieht, möchten wir Ihnen anhand eines Vergleichsbeispiels dieser beiden Steuerarten in Deutschland aufzeigen: Unabhängig davon, ob Sie sich beispielsweise eine Packung Kaugummi für einen Euro kaufen oder diesen 1 Euro bei einer Wette einsetzen, der Staat erhält in beiden Fällen einen prozentual fest bestimmten Anteil des Geldes. Unterschiede gibt es allerdings in der Berechnungsgrundlage sowie in der grundsätzlichen Art der Steuererhebung. In den meisten Ländern Europas werden Wettsteuern auf eine dieser drei Arten erhoben: Die Auswirkungen der Steuer für die Spieler werden ebenfalls maßgeblich von der Art der Steuerberechnung beeinflusst. Fällt die Steuer etwa auf die Einsätze an, dann macht sich dies in Form von weniger vorteilhafteren Quoten bemerkbar. Grundsätzlich wird die 35 %-ige Verrechnungssteuer auf beides erhoben.

  • Gebühren für Live-Turniere in Spielbanken (Buy-in plus Time-Charge)
  • Provision (Rake) bei Online-Poker-Cashgames und Turnieren
  • Bonussysteme bei Online-Anbietern (Willkommensbonus, Treuepunkte)
  • Steuerliche Behandlung von Spielverlusten (nicht absetzbar)

Glückliche Tipper erhalten sie jedoch zurück, wenn sie die Gewinne ordnungsgemäß in ihrer Steuererklärung angeben.

Anbieter Lizenziert durch Player Pool Besonderheiten
PokerStars.de Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) Deutschland-weit Größtes Cash Game- und Turnierangebot
GGPoker.de Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) Deutschland-weit Innovative Formate, HUD-Einschränkungen
win2day Poker Österreichische Lotterien / GGL Gemeinsam mit AT & DE Teil der staatl. Österreichischen Lotterien

Nachdem wir nun die Wettsteuern, deren Höhe sowie deren Berechnungsgrundlagen in Österreich, der Schweiz sowie

BFH: Poker-Gewinne unterliegen nicht der Umsatzsteuer

Ein „Glücksspiel“ im strafrechtlichen Sinne liegt im Übrigen auch dann nicht vor, wenn um überhaupt keinen oder um einen nur unerheblichen Geldeinsatz gespielt wird. Spiele um Cent-Beträge werden also nicht unter Strafe gestellt. Wo allerdings die Grenze zwischen erheblichem und unerheblichem Einsatz verläuft, ist – wie so vieles in diesem Bereich – nach wie vor ungeklärt. Viele Behörden, Staatsanwaltschaften und Gerichte vertreten die Auffassung, dass jene Grenze bei 15 € (pro Veranstaltung) verläuft. Spätestens, wenn diese Grenze überschritten wird, muss man einen Blick auf die anderen Voraussetzungen werfen: Öffentlichkeit Der Punkt, um den im Zusammenhang mit privaten Spielrunden am häufigsten gestritten wird, ist der, ob es sich um eine „öffentliche“ Veranstaltung handelt.

Zweitlotterien im Internet - legal oder verboten?

Weit verbreitet unter Spielern ist die Auffassung, man könne in den eigenen vier Wänden tun und lassen, was man will – eben auch um hohe Beträge zocken. Es wäre schön, wenn es so einfach wäre. Tatsächlich muss man die Sache etwas differenzierter betrachten: • „Öffentlich“ ist ein Spiel dann, wenn es einem nicht fest geschlossenen Personenkreis nach außen erkennbar zugänglich gemacht wird. Unproblematisch bzw. nicht öffentlich ist es also, wenn es sich bei der Spielrunde um ein einmaliges Zusammentreffen in der Wohnung eines Spielers handelt.

Zentrale Aufsichtsbehörde

Beispiel: Jemand lädt seine besten Freunde – und zwar nur die – für das kommende Wochenende zur Pokerrunde ein. Bei den Teilnehmern muss es sich übrigens nicht unbedingt um gute Freunde handeln. Rechtsgeschichte geschrieben hat insoweit eine Entscheidung des Reichsgerichts, wonach eine solche „gewisse Beziehung“ schon bei den Zugpassagieren in einem geschlossenen Eisenbahnabteil besteht. Problematisch wird es aber bereits dann, wenn der Personenkreis nach außen hin geöffnet wird. Wenn also der Gastgeber auf die Einladungen schreibt „…und bringt am besten noch ein paar Freunde mit“ wäre das schon wieder strafrechtlich bedenklich. Deutschland im Detail kennengelernt haben, möchten wir sie Ihnen in diesem Abschnitt in einer Direktgegenüberstellung präsentieren.

Hobbyspieler haben Glück, bei Profis liegen die Karten anders

Gewinne sind im Gegenzug in Deutschland von Steuern befreit. Auch in Österreich wurden erst kürzlich neue Gesetze verabschiedet, die sich auf die Wettsteuern auswirken. Hierbei geht es um die Höhe des Steuersatzes, denn dieser wurde mithilfe einer Änderung der „Wettgebührenabrechnung“ von bisher 2 % des Einsatzes auf 5 % des getätigten Einsatzes erhöht. Die Neuregelung trat in Österreich am 01. April 2025 in Kraft. Je nach Wohnsitz in einem der drei Länder gelten also folgende Regelungen für Sie: Zum Abschluss haben wir noch einige hilfreiche Informationen zum Thema Wettsteuer für Sie gesammelt.

Was Sie beim Live Spiel beachten sollten

Dass Hinweisschilder an der Tür und/oder Zeitungsannoncen dafür sorgen würden, aus der Veranstaltung in einer Privatwohnung eine Öffentliche zu machen, dürfte ebenfalls klar sein. Es wird auch oft übersehen, dass der § 284 StGB einen zweiten Absatz hat. Danach gelten Veranstaltungen als öffentlich, die • in Vereinen oder geschlossenen Gesellschaften und • gewohnheitsmäßig stattfinden. Wenn der Gastgeber seine Spielrunde also z.B. jeden zweiten Samstag nach der Sportschau stattfinden lässt, ist dies eine „öffentliche“ Veranstaltung i.S.d.

Spielbank „Potsdamer Platz“ Berlin

§ 284 Abs. 2 StGB und somit – bei Vorliegen der anderen Voraussetzungen – strafbar, obgleich die Veranstaltung in seiner Privatwohnung und vielleicht sogar mit immer denselben Teilnehmern stattfindet. Ohne behördliche Genehmigung Eine Strafbarkeit scheidet schließlich dann aus, wenn für das durchgeführte Spiel eine behördliche Genehmigung vorliegt. Eine solche Genehmigung ist für Privatpersonen bzw. Homegames nicht zu erlangen und somit nicht ernsthaft zu diskutieren.

Poker als steuerpflichtiges Gewerbe

Fazit Auch private Runden können sich zu einem strafrechtlichen Problem entwickeln, wenn sie „gewohnheitsmäßig“ – also nicht nur einmalig – stattfinden und wenn die Einsätze die Erheblichkeitsschwelle überschreiten. Gemessen an der vermutlich hohen Anzahl privater Spielrunden sind entsprechende Strafverfahren zwar nach wie vor eher selten („wo kein Kläger da kein Richter“). Allerdings sollte man das Risiko auch nicht bagatellisieren. Mein Eindruck von der Entwicklung der letzten Jahre ist eindeutig, dass solche Verfahren zahlenmäßig zunehmen. Nicht selten werden Verfahren durch die Strafanzeigen von (ehemaligen) Spielteilnehmern oder auch von deren Angehörigen ins Rollen gebracht, cas online casino ab 10 euro einzahlung nachdem man sich – aus welchen Gründen auch immer – untereinander zerstritten hatte.

*Der Einfachheit halber wird im gesamten Text die männliche Form verwendet; die weibliche Form ist selbstverständlich eingeschlossen.